Darauf habt ihr mich ganz oft angesprochen - meine SnapPap-Label!

Wie macht man die? Kann man das ganz normal plotten? Ist das eine spezielle Folie oder gar spezielles SnapPap?

Die Antworten: Ganz einfach! Aber klar! und Nein - ganz normale Materialien hab ich dafür genommen :)

 

[Hinweis: Dieser Artikel enthält links zu Produkten und daher auch offiziell Werbung. Ich werde von keinem der Hersteller bezahlt, sondern empfehle nur Produkte ich selbst genutzt und für gut befunden habe. Mit einem * gekennzeichnete Links sind Affiliatelinks und führen zu amazon. Wenn ihr darüber bestellt bekomme ich eine kleine Provision von amazon - euch kostet das aber keinen Cent mehr.]

 

Und jetzt in Ruhe Schritt für Schritt

Damit ihr auch direkt loslegen könnt, hab ich für alle, die schon meine "made by..."-Plottdatei für ihre Größenlabel nutzen noch eine kostenlose Plottvorlage für die passenden SnapPap-Label zum Download (am Ende des Artikels findet ihr den Link)!

SnapPap Snap Pap Label selber machen Plotten Plotter Flexfolie Anleitung

Das Prinzip lässt sich aber - logisch - natürlich auch auf eure eigenen Kreationen anwenden!

 

Welches Material brauche ich für SnapPap-Label?

Hier habe ich zum einen ganz normales SnapPap genommen. Das bekommt man bei vielen Plotterausrüstern (oder auch hier bei amazon*) in verschiedenen Farben und auch direkt im praktischen A4-Format. Das finde ich deshalb gut, weil es schon flach ist und sich sehr gut auf die Schneidematte kleben lässt.

Für den Plott darauf funktioniert ganz normale Flexfolie super. Vinyl hab ich auch mal kurz ausprobiert, ist aber a) eine riesen Fummelei, was das Entgittern in der Größe angeht und hält auch b) nur ganz schlecht.

SnapPap-Label selber machen Plotten Plotter Flexfolie Anleitung SnapPap Snap Pap Label
Die Flex kommt auf's SnapPap wie auf andere Textilien auch - einfach draufpressen.

 

Wie kommt der Plott auf das SnapPap?

Im Prinzip genau so, wie ihr auch ein Shirt beplotten würdet:

  • Label gespiegelt plotten
  • SnapPap* passend mit dem Plotter zuschneiden (ungewaschen, sonst lässt es sich nicht gut schneiden)
  • Label entgittern, ab aufs SnapPap und gemeinsam in die Presse/ unters Bügeleisen. Die Temperatur und die Dauer beim Pressen richtet sich nach der Flexfolie, die ihr gewählt habt. In meinem Beispiel ist es die HappyFlex von HappyFabric und ich habe bei 150°C 10 Sekunden gepresst.
  • Trägerfolie ab und nochmal kurz nachpressen...
  • Fertig :)

 

Noch drei Tipps:

  • Aus Erfahrung hab ich gelernt, dass es sehr viel Sinn macht ein eigenes Schneidemesser für Papier/SnapPap zu nehmen - sonst wird das Folienmesser doch sehr schnell stumpf...
  • Und - weil ich es gefragt wurde: Ich plotte mein Logo deshalb nicht direkt ins SnapPap, weil es dann spitze Kanten gibt, die sich nach eimal Waschen bereits nach außen biegen - das hat meiner Tochter gar nicht gefallen weil "...'s piex', Mama" und mir nicht gefallen, weil es zudem noch blöd aussieht. Ich bleibe also bei der SnapPap-Flex-Kombi ;)
  • Für so kleine "Mal-Eben"-Plottprojekte nehme ich das Reisebügeleisen von Prym*. Warum? Das wird wirklich innerhalb kürzester Zeit heiß (nicht wie die Presse, die mehrere Minuten zum hochheizen braucht), hat eine durchgehende Bügelfläche und nimmt auch am Nähtisch fast keinen Platz weg.

 

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Ich mag die Variante mit einem dunkleren Braunton auf dem hellen Braun vom SnapPap - es sieht ein bisschen so aus wie geprägtes Leder. Ein bisschen ;) Für diese Klapp-Label hab ich übrigens einfach ganz normale Rechtecke genommen mit den Maßen 48x18mm

 

Kann das SnapPap-Label in die Waschmaschine oder den Trockner?

Ja, kann es! Das Label zu erstellen ist wirklich so einfach, wie es sich anhört und ja, es hält auch mehrere Wäschen aus!

Als Beweis nehme ich mal das Halstuch meiner Tochter (kostenlose Anleitung dafür gibt's hier)  her, was im Eckzahnungsmodus steckt und wirklich schon oft gewaschen und durch den Trockner gejagt wurde ;)

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Nach ein paar mal Waschen und Trockner sieht es fast sogar noch besser aus, finde ich. Die Flexfolie hält bombenfest. Vorgewaschen wird das SnapPap bei mir für die Label übrigens nicht.

 

Die Datei für den passenden SnapPap-Plott kostenlos runter laden

Jetzt wisst ihr, wie ich die schicken "made by Mama"-SnapPap-Label gemacht habe und könnt selbst loslegen:

SnapPap-Label Vorlage als .dxf-Datei

SnapPap-Label Vorlage als .svg-Datei

Die Labeldatei selbst (solltet ihr sie noch nicht haben) könnt ihr hier bei makerist in verschiedenen Varianten bekommen.

 

Lust auf noch mehr SnapPap-Label?

Und wenn euch das jetzt noch nicht reicht, dann könnt ihr euch auf noch mehr Label freuen, die bald in meinen makerist-Plottdesignshop wandern als Gesamtpaket (SnapPap-Vorlagen und Label-Set)...

Hier ist schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf "die Labelei"...

 

Plotten, SnapPap, Label, selber machen, Anleitung, made by, Handmade
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8 Gedanken zu “Label aus SnapPap selber machen | inkl. Freebie

    • Liebe Petra, die Datei beinhaltet auch nur die abgerundeten Rechtecke, mit denen man die SnapPap-Label passend zum “made by Mama”-Label (was dann aus Flex geschnitten wird) zuschneiden kann. Meinst du das?

      Die Datei “made by Mama” gibt es bei Makerist (und da auch immer mal wieder im Angebot). 🙂

      Liebe Grüße!
      Suse

    • oh nein, die Labelei ist noch nicht fertig – die wartet noch darauf wieder angepackt zu werden (da ist mir die Geburt unseres Sohnes “dazwischen gekommen”) 😉
      Aber das ist gut, dass du mich daran erinnerst – die rutscht jetzt nochmal etwas nach oben auf der (laaaangen) Liste von Plott-Ideen 🙂

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